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Werdegang in Bewegung

Im Zuge einer Knieverletzung und der notwendigen Operation habe ich 2014 das Osflow®-Gerät (in Folge einfach „der Osflow“) und die Osflow-Therapie® kennengelernt - sie gehörte zu den vorbereitenden sowie vor allem nachbereitenden Maßnahmen dieser OP. Ich konnte bereits am ersten Tag nach der OP ohne Gehhilfen laufen, nach eine Woche wieder Unterricht geben und nach zwei Wochen fast alle Grade der Streckung wie auch Beugung des Kniegelenks erreichen. Beeindruckt hiervon, habe ich den Osflow und Osflow®-basierte Übungen in mein persönliches Trainingsprogramm integriert. Auch nach erfolgreich abgeschlossener Rehabilitation nutze ich den Osflow regelmäßig und bin weiterhin begeistert von seiner Wirksamkeit. 2016 habe ich die Ausbildung in der Osflow-Therapie® abgeschlossen und die hier gewonnenen Erkenntnisse stellen eine große Bereicherung meiner Arbeit in den Bewegungs- und Kampfkünsten dar. 2017 habe ich weitere Ausbildungsmodule in der Osflow-Methode® absolviert, welche den Zusammenhang von Osflow und Bewegungs- und Kampfkünsten vertieften. Die darin gemachten Erfahrungen sind zu einem großen Teil mittlerweile in meine Arbeit eingeflossen.

Mein Weg zu den chinesischen Bewegungs- und Kampfkünsten an sich führte mich beginnend vor mehr als 25 Jahren über das traditionelle Ching Wu Men wie auch Shaolin Kung Fu in unterschiedliche Taijiquan Stile und Qi Gong Systeme, die ich bei verschiedenen Lehrern lernen durfte und nach wie vor vertiefen darf. Seit 2006 bin ich Mitglied der „World Chen Xiaowang Taijiquan Association Germany“ (WCTAG) und lege in Bezug auf das Taijiquan nunmehr den Schwerpunkt auf diesen ursprünglichsten aller Taijiquan-Stile, in dem eine Vielzahl meiner Fortbildungen stattfinden.

Als Abschluss meiner universitären Ausbildung habe ich 1998 an der TU Berlin meinen Magister Artium mit einer Forschungsarbeit im Feld der Wahrnehmungspsychologie gemacht. Hier erhielt ich im Anschluss einen Forschungs- und Lehrauftrag und war über lange Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter eines interdisziplinären Teams. Weiterhin habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Trainer und Ausbilder bei „Kieser Training“ Führung und Mentoring erlernt. Aus diesem Bereich verfüge ich auch über fundierte sport- und physiotherapeutische Kenntnisse.

„Wenn Du einen Brunnen gräbst, grabe ihn tief.“ Dieser Satz begegnete mir schon zu Beginn meines Studiums der chinesischen Kampfkünste – und er begleitet mich seitdem, genauso wie der Satz „Alles ist (in) Bewegung“. Und es schließen sich einige Kreise: Altes Wissen der Bewegungs- und Kampfkünste (Yoga, Qigong, Taiji) bekommt durch neue Wissenschaften (Neurobiologie, Neurogastroenterologie, Neurophysiologie, Neuropsychologie) Bestätigung, und altes Wissen und moderne Wissenschaften wachsen weiter zusammen. Meine in den Bewegungs- und Kampfkünsten gemachten Erfahrungen, die Erkenntnisse aus der theoretischen Beschäftigung mit der philosophischen Basis derselben (Institut for Daodejing Studies), die Vertiefungen in der Körperarbeit (Osflow-Therapie® und stretch therapy™), das Einbinden systemischer Arbeit sowie Einblicke in die Neurobiologie beeinflussen meine Arbeit mit Menschen maßgeblich – und dies auch in Beratungs- und Coachings in Businesskontexten, denn letztlich sind wir als Menschen immer und überall Körper.